Politik der Nichtdiskriminierung
Die Psychoanalyse stellt eine Disziplin dar, die sich ethischen und humanistischen Werten
verpflichtet sieht. Daher lehnt der Wiener Arbeitskreis für Psychoanalyse (WAP)
Diskriminierung aufgrund von Alter, (Dis-)ability, Klassismus, Geschlecht1, gelebter
Beziehungs- und Familienform, Rassifizierung, ethnischer Zugehörigkeit, zugeschriebener
Hautfarbe, Religionszugehörigkeit, Weltanschauung, etc. ab. Die Auswahl von
auszubildenden Analytiker:innen erfolgt ausschließlich ausgehend von jenen Eigenschaften,
die unmittelbar mit der Fähigkeit zusammenhängen, den gesetzlichen, fachlichen und
ethischen Standards folgend als Psychoanalytiker:in zu arbeiten. Dieselben Standards werden
bei der Ernennung von Mitgliedern zu Lehranalytiker:innen und Mitgliedern mit
Lehrbefugnis angewandt.
1 „Geschlecht“ bezieht sich an dieser Stelle auch auf die Geschlechtsidentität, den
Geschlechtsausdruck, geschlechtsangleichende Maßnahmen und die sexuelle Orientierung.